Ich kann backen nicht leiden. Ich liebe das Kochen und Essen deftiger Dinge. Wenn ich mich zwischen edelsten Schoki-Pralinen und einem schnöden Mettbrötchen mit Zwiebeln entscheiden müsste, würde meine Wahl IMMER auf letzteres fallen.
Klar, den Sonntagskuchen lasse ich nicht links liegen, aber mit Weihnachtkeksen kann man mich jagen, von einer Kugel Eis wird mir nach der Hälfte schlecht und ein Stück Schokolade bewirkt bei mit die gleichen Lustgefühle, wie ein Mund voll Co2: nichts.
Noch schlimmer als das Essen solcher Klebrigkeiten ist eigentlich nur das Zubereiten selbiger. Völlig leidenschaftslos müssen immer dieselben langweiligen Zutaten abgemessen werden. Und das bitte akkurat und höchst genau! Sonst platzt der Marmorkuchen im Ofen, sinken die Muffins in ihren Förmchen zusammen oder bilden sich Klümpchen in der Bayrischen Creme.
Kein Mensch, mich eingeschlossen, weiß, warum ich mich trotzdem an die Königsklasse heranwagte. Ich buk Macarons. Es war nervenaufreibend, unbefriedigend und schrecklich. Das Ergebnis? Seht selbst:
Schön ist was Anderes. Lecker auch. Dennoch: morgen geht’s in die zweite Runde. So schwer kann das doch nicht sein...




















